Arbeitsgemeinschaft der Werkstatt für Kultur e.V. 
Geistige Verbundenheit leben
November 2005
Im Filmkunstkino bambi, Bogenstr.3,33330 Gütersloh
Vorwort zum Forum 
Der menschliche Geist steht heute an einer markanten Schwelle, denn es zeichnet sich ab, dass eine gute menschliche Entwicklung nicht durch Spezialisierung  zu erreichen ist. Wenn wir also zukünftig leben wollen, müssen wir jetzt lernen das Ganze zu denken, das Ganze zu sehen. 
Wenn wir uns darin schulen und erkennen lernen, wie wir in sozialen, wissenschaftlichen und geistigen Bereichen die alternativen Sichtweisen würdigen können, indem wir den Standpunkt nachvollziehen, von dem aus sie stimmig sind, dann kommen wir zu Lösungen. 
Indem wir das Ganze denken, fühlen und sehen lernen, stellt sich von selbst eine ethische Sichtweise ein; wenn diese Haltung sich weiter ausdehnen kann, dann entdecken wir die Schwelle zur geistigen Welt, das ist: 
die Verbundenheit mit allem, die Verantwortung für alles.

Wie aber können wir diese Fähigkeiten in uns selbst gestalten? 

Und wie können wir diese in den Alltag, in unsere Arbeit, in die sozialen und psychologischen Verhältnisse einfließen lassen?

Indem wir uns künstlerisch und spielerisch zueinander in Beziehung setzen und so eine zeitlang unsere Aufmerksamkeit uns gegenseitig   bedingungslos zur Verfügung stellen, werden wir viel schneller zu einem tieferen Erleben unser Selbst kommen.  
In diesen Prozeß werden wir sehr bald erkennen, dass wir, wie versteckt auch immer, Vorbehalte gegen eine Zusammenarbeit mit anderen Menschen haben. Diese zu betrachten, umgeben von dem liebevollen Licht einer Runde, die zusammenkommt um einander zu fördern wie auch immer, dies ist der erste Schritt zur geistigen Verbundenheit.

Wir möchten Euch alle einladen, in den kommenden Wochen die verschiedenen Möglichkeiten zu erleben ,auszutauschen, gemeinsam zu kreieren und weiter zu  entwickeln. Und nicht vergessen: 
Wir sind diejenigen, auf die wir warten !
und:
Der Mensch wird Mensch durch den Menschen
 

Vorträge / Aufführungen / Workshops
Der Geist der Verbundenheit
Mysterien-Spiel / Künstlerisch-Schauspielerischer 
Vortrag
Sa. 29.10. 20h, € 5,- Wilhelm Floride (Ansbach) 

Über die Lichtatmung - Hauser-Widar
Workshop Wilhelm Floride 
So. 30.10. 9.30-12.ooh, € 10,- 

Komm in den Kreis
Workshop
Sa. 5.11. 10-15h,  € 20,-  Sigrid Fiebinger 

Treffpunkt & Pause in den Filmkunstkinos, Durchführung nebenan im Atelier der WEBEREI
Singen und Tanzen mit Blüten und Pflanzen – ist eine Einladung, dich zu öffnen für Begegnungen mit anderen Menschen, ihnen deine Hände zu reichen, mit ihnen 
zu singen und zu tanzen, dich gemeinsam mit ihnen einzulassen auf den Rhythmus in dir,in Euch, in Mutter Erde und auf die Berührung mit den Botschaften der Pflanzen, Bäume und Blüten. Der meditative Kreistanz ermöglicht viele Erfahrungen, die jeder Einzelne für sich haben kann:
Der Kreis verbindet, der Kreis hält Jede/n und ebenso die vorhandene Energie. Das Einlassen und Erspüren erscheint uns leichter. Der Kreis hält,trägt und umgibt alles Gegenwärtige. Der meditative Kreistanz zu Bachblüten verbindet dabei noch besonders die Dimension des Bildes und des Textes, die wie ein Mandala oder/und ein Mantra erlebt werden können. So ersetzt zum Beispiel ein solcher Tanz die vielen Worte und Erklärungen zu einer bestimmten Blüte durch sein getanztes Bild mit den dazugehörigen (gesungenen oder gehörten) Worten. Singen ist seit altersher ein Weg für Menschen, sich in gemeinschaftlicher  Absicht zu verbinden. 

Dabei 
kann ganz viel ganzheitliche Berührtheit für die Beteiligten entstehen.Die Heilkräfte der Blüten erfahren durch derartige Rituale eine spürbare  Verstärkung und Unterstützung. Dr. Eduard Bach, der englische Arzt und Bakteriologe, entwickelte um 1930 die „Bachblütentherapie“.  Grundannahme dieser Methode ist,dass die Bachblütenessenzen die seelische Verfassung harmonisieren und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Bachblütenessenzen erzeugen keinerlei Nebenwirkungen. Die Botschaft der Blüten ist,dass sie uns einladen,wir selbst zu sein,uns zu entfalten und vertrauensvoll am „Grossen Tanz des Lebens „ teilzuhaben . Lassen Sie sich einladen,in den Kreis zu kommen -den Kreis, der ein Symbol für das Leben ist.: Sonne macht das Leben auf der Erde , auf  der wir leben,möglich; unser Leben bewegt sich in immer wiederkehrenden Zyklen.-Und es geschieht : 
Mag sein,die Worte berühren den  Geist, mag sein,die Melodie berührt den Geist, mag sein, der Rhythmus berührt den Körper und der Kreis verbindet - der Kreistanz entsteht.
Wir nehmen das Ganze wahr, sind selber Teil des Ganzen und das Göttliche in uns darf auf Erden und jetzt gelebt werden. Ich lade Sie herzlich ein, mit dabei zu sein.
Bitte bringen Sie unbedingt mit: Leichte Schuhe oder dicke Socken, viel Wasser / Getränke, ein Pausenbrot.
Sigrid Fiebinger
Geb. 1948, Diplom-Sozialarbeiterin + Bachblütenberaterin.

Gerald Jampolsky
Vortrag 
Fr. 11.11. 20.00h, € 5,-
Charlotte Pennington
“Das Leben ist ein Versteck-und-Suchspiel für das Ego. 
Wir verstecken die Liebe, welche in uns ist, vor uns selbst und suchen sie außerhalb von uns selbst, wo wir sie niemals finden werden”,

sagte der amerikanische Psychiater und Autor Gerald (Jerry) Jampolsky. 
In Oktober diesen Jahres feiert er das 30. jährige Bestehen seines Zentrums für Attitudinal Healing (Heilung von Einstellungen).
Das Zentrum in Sausalito, California hat im Jahr 2004 über 1537 Klienten unterstützt  und in 30 Ländern entstehen Internationale Netzwerke.
Bei vielen Menschen wächst die Erkenntnis, dass wir dabei sind, uns selbst und die Welt, in der wir leben, zu zerstören. Gerald Jampolsky sagte: “Ich glaube, es gibt einen anderen ‚Weg, durchs Leben zu gehen.   Es erfordert unsere Bereitschaft, unser Ziel zu ändern.  Die Welt, die wir erleben, die
uns so wahnsinnig erscheint, ist das Ergebnis eines Glaubenssystems, das nicht funktioniert. Wir müssen die Vergangenheit gehen lassen, unseren Sinn für das Jetzt erweitern und die Angst in unseren Köpfen auflösen.  Diese veränderte Wahrnehmung führt zu der Erkenntnis, dass wir nicht abgetrennt
sind, sondern schon immer miteinander verbunden waren.”
Gerald Jampolsky reiste durch die Dunkelheit zum Licht. Sein Motto, ”Wenn ich es geschafft habe, als jemand der glaubte, mehr Scham, mehr Schuld und ein größeres Gefühl der Unzulänglichkeit als irgend jemand auf dieser Welt zu haben, dann ist ganz bestimmt auch Hoffnung für Sie.” 

Workshop „Attitudinal Healing“ 
Sa. 12.11. 10-16h  Beitrag ist € 30. 
Die Botschaft ist Liebe. Hier werden wir unsere Erkenntnisse über die Essenz unseres Seins, die Liebe, verstärken und erweitern und  Blockaden verstehen und loslassen. Das Seminar beginnt um 10:00h. Nach einer kurzen Mittagspause machen wir weiter bis 16.00h. 
Charlotte Pennington ist im Mai 1966 von San Francisco nach Bielefeld gezogen. 1990 lernte sie Gerald Jampolsky, Autor des bekannten Buches „Liebe heißt die Angst verlieren“, und seine Arbeit mit „Attitudinal Healing“ kennen. Seit 1994 arbeitet sie mit „Attitudinal Healing“ und „Ein Kurs in Wundern“. Sie bietet Ausbildungen in Reiki an und gibt Einzelberatungen.
 

Jiddu Krishnamurti
Different Ways of Living
Film mit Einführung und Interaktionen
Di. 8.11. 20.00h, €  5,-

1974 führte Krishnamurti 16 Dialoge mit  dem Religionswissenschaftler Dr. Allan W. Anderson von der San Diego University California.
In dem 13. Dialog; “Different Ways of Living” geht es vor allem um die essentielle Grundlage unserer praktischen Lebensführung. Krishnamurti weist das Prinzip des Kampfes, welches nahezu alle Menschen als normale Lebensgrundlage akzeptiert haben, vehement zurück. Mit großem Nachdruck erklärt Krishnamurti, dass das Prinzip des Streites niemals eine angemessene menschliche Haltung sein kann. Dagegen setzt er das Vermögen der ganzheitlichen, gegenwärtigen Wahrnehmung. Wenn wir dem Leben mit voller Aufmerksamkeit begegnen können, weil wir wissen, dass wir von der Situation selbst lernen werden, entsteht keine Teilung, aus der wiederum endlose Verwirrung hervorgeht, sondern eine liebevolle Gestaltungskraft zeigt sich dann. Der enthusiastischen Dialog befaßt sich ferner mit der Frage, wie man heute an Schulen unterrichten sollte. Die Geistesblitze, die zunehmend Dr. Anderson begeistern, übertragen sich schnell auf den Zuschauer, wenn es sinngemäß heißt: Wir brauchen nicht mit Methoden und Lehrstoff gerüstet das Klassenzimmer zu betreten, sondern wir müßten die Klasse fragen: Wie können wir die Vorbehalte und Spannungen überwinden, die uns voneinander trennen? Laßt uns dies nun herausfinden! Wir brauchen kein Buch, denn das Feld ist hier! Wenn wir wirkliche Entwicklung gestalten möchten, dürfen wir  uns nicht damit begnügen, Wissen verbal zu vermitteln. Denn das ist zu wenig! Wir selbst jetzt und hier sind selbst der Unterrichtsstoff, die Herausforderung, an der wir arbeiten sollten! 
Inspiriert von dem dynamischen Dialog werden wir mit allen unternehmungslustigen Gästen im Anschluß nach dem Film die Veranstaltung durch ein kleine Interaktion unmittelbar fortsetzen, um so eine lebendige Gelegenheit zum Austausch der Fragen, die uns jetzt bewegen, zu erhalten.
Jiddu Krishnamurti wurde am 12. Mai 1895 in Mandanapalle, Südindien, geboren .Schon mit 15 Jahren machte man ihn zum Oberhaupt des weltumspannenden theosophischen Ordens «Star of the East». Krishnamurti wurde weltweit bekannt als ein kraftvoller, kompromissloser, nicht kategorisierbarer Lehrer, dessen Reden und Schriften keine Verbindung zu bestimmten Religionen oder philosophischen Systemen hatten. 
Zum Entsetzen seiner theosophischen Umgebung löste Krishnamurti den Sternenorden, dem mehrere tausend Mitglieder angehörten, am 3. August 1929 auf: In einer Rede vor 3‘000 Sternenorden-Mitgliedern teilte er seinen denkwürdigen und wohlüberlegten Entscheid öffentlich mit. Er sagte in dieser Rede unter anderem; «Ich behaupte, dass die Wahrheit ein wegloses Land ist.» - «Mein einziges Interesse besteht darin, den Menschen absolut und unbedingt frei zu machen».

200 Minuten 200 Schritte zusammengehen
Interaktive, kreative Spiritualität: Das Mögliche ermöglichen!
Workshop Sonntag 13.11. 10-15h € 12,-
Vorbereitet von Karin Schweer, Hans Jürgen Mitzka 
& Oliver Groteheide

Wenn es wahr ist, dass wir nicht so abgetrennt voneinander sind, wie es uns das sinnliche Leben nahelegen möchte , wenn wir also prinzipiell an dem gleichen Potential Anteil haben wie die “besonderen Menschen” die wir vielfach verehren, warum können wir dann nicht JETZT zu den gleichen 
Entfaltungen und Entwicklungen kommen ? Warum ständig unsere Möglichkeiten in die Zukunft und ausserhalb unseres Aktionsradius projizieren ? Im anderen Menschen und der 
Interaktion mit ihnen liegt letztendlich das Potenzial verborgen, dies zu erreichen.
”Das wichtigste Sakrament der Zukunft wird in der Begegnung zwischen den Menschen liegen.”  (Rudolf Steiner)
Wir möchten an diesem Vormittag mit spielerischem Interesse für die geistige Welt zusammenkommen,uns mit unserer Eigen -art und Phantasie gegenseitig bereichern,Wenn wir ohne selbstbezogene Absichten gestalten,einander zuhören,wahrnehmen und Gedanken fassen,
können wir tiefere Potenziale beleben und in neue Zusammenhänge bringen .Es ist JETZT an der Zeit,in einer dialogischen Form dem geistigen  Leben zu begegnen.
Was ist mitzubringen ?
Mitzubringen ist Ihre Art zu denken, sind Fragen/Gedanken, welche Sie bewegen. Ein jeder besitzt ein Quentchen der Wahrheit, welche das Ganze abbilden. Jeder Impuls hat Gültigkeit.
Neben bequemer 
Kleidung und einem Pausensnack können Sie auch Material mitbringen, das Ihnen für diesen Anlass hilfreich erscheint. Wir werden auch künstlerisch gestaltend tätig sein! Wenn sie eine gute Idee haben, melden Sie sich einfach, so dass wir sie ggf.gemeinsam  einbauen können.
 

Rhythm is it !
Film mit Einführung Mi. 16.11. 20h, € 5,50
Dokumentarfilm über das Tanz-Schulprojekt, im Rahmen dessen 200 Berliner Schüler mit dem Koreographen Royston Maldoon und zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle „Le sacre du printemps“ einübten und  aufführten. Der mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnete Film zeigt, wie man sich über ein künstlerisches Projekt mit jungen Menschen verbinden kann und welches Entwicklungspotenzial in dieser praktischen Arbeit steckt.

Meditation auf dem Marktplatz
Vortrag  Fr. 18.11. 20h € 5,- Ulla Laya Aulenbacher

Mit Meditation verbinden wir Menschen im Westen häufig das Bild eines Yogis in einer Höhle im Himalaya, der dort fernab von der Welt, sich ausschließlich der Erkundung seines Innern widmet, um der Realität zu entfliehen. Dazu haben wir in unserem modernen und sehr geschäftigen Leben, so scheint es, keine Zeit, keine Muße und keinen Nutzen. Dabei kann Meditation ganz mühelos hier und jetzt geschehen inmitten unserer vielfältigen Alltagsbeschäftigungen, mittendrin in der Welt. Wir können gerade durch Meditation in konfliktgeladenen, kritischen oder stressigen Situationen unsere Klarheit und unsere Lebenskraft wiederfinden, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. 
Meditation stellt sich ein, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unser inneres Wesen richten,während wir unsere Erfahrungen, Gedanken und Gefühle beobachten und mit wacher Aufmerksamkeit, mit Bewusstheit betrachten. In dem Maße wie wir diese Fähigkeit in unserem Alltag pflegen, können wir ebenso meditativ mitten auf dem Markplatz, beim Autofahren, beim Putzen, Schreiben, Telefonieren oder Streiten sein, wir können gerade unseren Einkauf erledigen, am Fließband stehen oder in geschäftlichen Verhandlungen sein. Wir sind dann mitten im Geschehen verwurzelt, während wir gleichzeitig innerlich losgelöst und de-identifiziert bleiben, um unserem Leben von dort frei aus der Mitte heraus zu begegnen.
Meditation auf dem Marktplatz
Workshop  S0. 20.11. 10- 14.30h  € 25,- 
Ort: Thesingsalle Gütersloh  (Terminänderung !!)
Der Workshop vermittelt vielfältige einfache Meditationstechniken. Um Meditation zu erfahren, müssen wir nicht notwendigerweise eine komplizierte Meditationstechnik über viele Jahre üben. Vielmehr braucht es unsere Bereitschaft, uns mit Totalität auf den gegenwärtigen Moment einzulassen. Mit einfachen Hilfsmitteln können wir unsere Aufmerksamkeit ganz leicht zielgerichtet bündeln, um uns als das zu erleben, was wir in Wahrheit sind: grenzenlose Bewusstheit und wahre Lebensfreude.
Ulla Laya Aulenbacher
ist Reikilehrerin und Dozentin am Kolleg für Biopraktik. 
Weitere Angebote & Infos: 05241/ 212155
 

Wladimir Solowjew 
Vortrag 22.11. 20h  € 5,-

Thomas Maurenbrecher (Berlin)
Wladimir Solowjew - Erleben und Denken aus der All-Einheit
Solowjews Denken war von westlichem und östlichem Denken, westlicher und östlicher Spiritualität geprägt.Er steht für ein Christentum ohne institutionelle Erstarrung, aber mit einem Christusbegriff, der von der ständigen Fähigkeit des Menschen zum Wandel ausgeht, insofern er sich am Gottmenschentum Christi zu orientieren versucht. 
Solowjews Philosophieren ist von der mystischen Erfahrung  der Sophia, dem Inbegriff der göttlichen Allweisheit, geprägt. Kernsatz seiner Ethik ist: Das Gute ist durch nichts bedingt, bedingt aber alles und wirkt durch alles.
Solowjew postuliert nichts. Eine Blick auf ihn ist eher wie ein Blick auf die glühende Sonne. Die geistige Verbundenheit kann sich entfalten, wenn es uns gelingt, von dem abstrakten Denken, von dem Es-schon-immer-besser-wissen zu geistig lebendigem Denken, zur Offenheit für neue innere Erfahrungen zu kommen. S. kann uns dabei helfen.

Geistige Verbundenheit als Forschungsvorhaben
Vortrag  25.11. 20h, € 5,- 
Seminar Sa.26.11. 10-16h € 20,-

Verschiedene Fragen werden uns sowohl im Vortrag, als auch im Seminar, bewegen, einmal mehr im gesprochenen Wort, das andere Mal mehr im praktischen Tun.
Die grundlegende Frage ist: Was ist Materie, was ist Geist?
Um das erkennen zu können, sind verschiedene Methoden zu beachten, die mit „Qualitativer Differenzierung“ zusammengefasst werden können bis hin zu einer Methode, die von Steiner selbst stammt: Lebendig werdende Wissenschaft, lebendig werdende Kunst, lebendig werdende Religion. Mit dieser Methode bleiben wir immer im Werden, im Entstehen. Das eine Mal  im Wissenschaftlichen, wo wir vor Allem unsere Wahrnehmung und unser Denken schulen, das andere Mal in der Kunst, wo wir unsere Empfindung entwickeln können und beim letzten, der Religion uns üben, um in die Tat zu kommen. Diese Methode ergreift den ganzen Menschen von oben nach unten, geht durch den physischen, seelischen und geistigen Menschen. Auf jeder Ebene gewinnt der Mensch Erfahrungen und Erkenntnisse, entwickelt seinen seelischen und geistigen Menschen weiter.
Eine weitere Frage wird sein, wie kann ich an mir arbeiten, um eine gesunde Beziehung zum Geistigen zu finden? Das ist das Thema der eigenen Schulung.
Wie kann ich geistverbunden leben? Heißt, wie kann ich die erarbeiteten Qualitäten mir erhalten, immer wieder erneuern, vertiefen durch Begegnungen und eigene Forschung?
Zum Ende bleibt noch die Frage: Wie kann das zu einer moralischen Grundhaltung werden, die von mir in die Welt ausstrahlt?

Uzo Kempe   Geboren 1942 in Nürnberg. 
Mit 21 Jahren nach Berlin, Studium der Fotographie und Filmemacher: Regie und Kamera
Mit 28, Studium der Religionen, Meditationen +Ernährungslehren.
Mit 33, Studium Eurythmie in Holland, Heileurythmieausbildung in England. Dozent an der “Freien Hochschule“ mit Bernhard Lievegoed in verschiedenen Abteilungen
Mit 45 Jahren, Aufbau einer Waldorfschule in Deutschland: Heileurythmist und Religionslehrer 
Mit 54 Jahren freischaffender Heileurythmist und Biographieberater und Seminare
Mit 60 Jahren Freie Praxis für Familienberatung, Lippstadt, Berlin.
Erfahrungen:
in Schulen und Kindergärten in Holland und Deutschland, Jugendseminar und Dozent in Lehrer- und Erzieher- Ausbildungen in Deutschland und Italien
Arbeit als Berater für das Leben, für Paare und Kinder.
Seminare in Deutschland, Griechenland, Holland, Italien, Polen, Österreich, Schweiz und USA zur Eurythmie, Pflanzenwahrnehmungen, Pädagogik: lebendig werdende Wissenschaft, Kunst, Religion und anderen Themen

Aus Geistverbundenheit handeln
Workschop 
Sa. 3.12. 10-14h € 12,- 

Leitung Karin Schweer 
Ein achtsames Leben,Meditation,Bemühen um Selbsterkenntnis, tragen bei,um Geistverbundenheit zu spüren,sich begleitet zu fühlen. In einer Umgebung,die dieses eventuell nicht schätzt,weil sie eher materielle Werte hat,
fühle ich mich zeitweise im Sozialen abgesondert und isoliert.Wie gelingt nun der Schritt auf den anderen Menschen zu ? Wie werden Situationen lebendig?
Können wir Geistverbundenheit gemeinsam erleben?
Ich lade ein,in dieser Hinsicht Erfahrungen zu machen :in der Meditation,im Gespräch,in einfachen,überraschenden
Übungen.
Nachfragen an Karin Schweer, Tel.: 05244/1839
 

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